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Digital Transformation • 6 Minuten Lesedauer

Wie die Luxus-Marke LVMH ihre 70 Maisons in puncto digitale Transformation stark macht

Martin Roxlau | 29-01-2020

Auch wenn der Name des französisch-multinationalen Luxuskonzerns LVMH Ihnen auf den ersten Blick vielleicht nichts sagt, eine der 70 Luxusmarken wie Louis Vuitton, Dom Pérignon, Bvlgary oder Christian Dior, die zur LVMH-Gruppe gehören, sind Ihnen sicher bekannt. Bei dieser Vielzahl einflussreicher Marken erfordert die digitale Transformation einen besonders kultivierten Ansatz. Wir erklären warum.

LVMH wurde 1987 durch die Fusion des Modehauses Louis Vuitton (LV) mit Moët Hennessy (MH) gegründet. Sie ist die einzige Gruppe, die in allen fünf Hauptsektoren des Luxusmarktes präsent ist: Weine&Spirituosen, Mode&Lederwaren, Parfüms&Kosmetik, Uhren&Schmuck sowie selektiver Einzelhandel.

Die Gruppe ist stolz darauf, eine dezentrale Organisation zu sein.
Den einzelnen Maisons die Autonomie zu geben ihre eigenen Entscheidungen zu treffen, die auf ihrem einzigartigen Erbe und ihrer Kultur beruhen, wird seitens LVMH als der beste Weg angesehen, um die jeweiligen Produkte und Dienstleistungen auf diesem außergewöhnlichen Niveau zu halten und extrem nah am Kunden zu bleiben. Die Zugehörigkeit zur größeren LVMH-Gruppe ermöglicht es den einzelnen Unternehmen zentrale Ressourcen zu teilen und die jeweiligen Stärken der anderen Gruppenmitglieder zu nutzen.
So werden intelligente Synergien auf operativer, finanzieller, Marketing- und Unternehmensebene geschaffen.

Als einer der erfahrensten E-Business-Spezialisten in Europa hatte Osudio das Vergnügen, mit der LVMH-Gruppe zusammenzuarbeiten. Durch die Erstellung einer ganzen Reihe von E-Commerce- und Omnichannel-Richtlinien, Vorlagen und Schulungsmaterialien haben wir LVMH dabei unterstützt, die einzelnen Maisons zu coachen, um die vorhandenen Synergien zu maximieren und gleichzeitig die breite Vielfalt des kulturellen Erbes beizubehalten. In diesem Blog erfahren Sie, wie man sich der digitalen Transformation für eine Dachmarke, unter der sich eine Vielzahl verschiedener Marken befindet, am besten nähert.lorem ipsum sic dolor amet

Wie nähert man sich der digitalen Transformation bei einer solchen Vielfalt?
Man startet auf der Metaebene!

Im ersten Schritt gehen Sie auf die Metaebene: Bringen Sie das was Sie wissen auf eine höhere Ebene und extrahieren Sie die Essenz dessen, was einen großartigen, digitalen Ansatz ausmacht.

Es gibt viele E-Commerce- und Omnichannel-Themen, die berücksichtigt werden müssen und auf den ersten Blick sehen Sie vielleicht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Um Klarheit in den Ansatz zu bringen, haben wir diese Themen deshalb in acht Bereiche unterteilt:

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Ein Cluster wie ein Produkt enthält Themen wie: Sortiment, Katalog, Preisgestaltung, Produktinhalte und -medien, Lagerbestände, Werbeaktionen, Merchandising, Service-Design usw.

Wir stellen die Marktambitionsstrategie bewusst in den Mittelpunkt des Modells, weil wir der Überzeugung sind, dass die beste digitale Strategie auf den Zielen und der Strategie der Organisation aufbaut. Die Marktambitionsstrategie basiert stark auf dem Savoir-faire (Französisch für handwerkliches Können/ Know-how), das das Unternehmen in seinem spezifischen Markt aufgebaut hat.

Erstellen Sie ein Framework, und legen Sie den Leistungsumfang fest

Anstatt starre Regeln zu erstellen und eine bestimmte Arbeitsweise unserer Kunden zu erzwingen, bevorzugen wir bei Osudio die Verwendung von Frameworks. Diese skizzieren die Umrisse und Möglichkeiten eines Themas, sodass der Kunde die relevanten Aspekte auswählen und sie seiner eigenen Situation anpassen kann.

Frameworks können eine Vielzahl von Setups abdecken: grenzüberschreitende und multinationale, kleine, mittlere oder große Unternehmen, mehrere Arten von Produkten oder verschiedene Vertriebskanäle mit ihren jeweilen Customer Touchpoints. Durch die Definition von Leistungsumfang und Ausrichtung erhalten Sie einen ersten Überblick über Ihre digitale Reife.

LVMH Blog Grafik 2

Der Kundenmehrwert

Modelle, Cluster und Frameworks sind natürlich kein Selbstzweck sondern dienen als Werkzeuge.
Indem sie den konzeptionellen Teil der Arbeit für unsere Kunden erledigen, können diese die neuen Erkenntnisse in ihr Arbeitsfeld einfließen lassen und anwenden.
Um diese Werkzeuge an den Kunden anzupassen, führen wir eine SWOT-Analyse durch und stellen schnell fest, wo unser Kunde innerhalb jedes einzelnen Clusters steht.
Ist das schwächste Glied gefunden können wir sicherstellen, dass die Grundlagen stimmen, uns dem Bedarf anpassen und ein positives Kundenerlebnis gestalten.
Parallel dazu ermitteln wir die vorhandenen Stärken, um diese zu verstärken und weiter aufzubauen.
So übernehmen wir das, was die einzelne Marke so einzigartig und besonders macht, auch in den digitalen Kontext und bringen es zur Geltung.

Lesen Sie mehr zur digitalen Transformation bei LVMH: Wie LVMH seine Maisons zur digitalen Reife lenkt - unabhängig von ihrer jeweiligen digitalen Kompetenz.

Haben Sie Fragen zu diesem Ansatz? Kontaktieren Sie uns!

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Martin Roxlau

Director Sales and Business Development

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