Vereinbarkeit von Familie und Beruf arbeiten bei Osudio

Interview | Meine Familie profitiert von der Flexibilität meines Arbeitgebers Osudio

25. Januar 2018

Christian Schmitt, Technical Lead bei Osudio in Lünen wünscht sich eine größere Akzeptanz dafür, dass Familie den gleichen Stellenwert erhält wie der Beruf. Im Gespräch mit dem Internetportal vaeter.nrw verrät er außerdem, weshalb er eine Elternzeit in Vollzeit dem Teilzeit-Modell vorzieht.

 

Meine Familie profitiert von der Flexibilität meines Arbeitgebers

4 Fragen an Christian Schmitt, Technical Lead bei Osudio

 

vaeter.nrw: Herr Schmitt, Sie sind Vater von drei Kindern. Beim zweiten Kind haben Sie sich für Elternzeit in Teilzeit entschieden. Welche Erwartungen hatten Sie daran geknüpft und welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?

Christian Schmitt:
Während meiner Elternzeit wollte ich sehen, fühlen und spüren, wie unser jüngster Sohn die Welt entdeckt. Ich wollte mehr Zeit mit meiner Familie und insbesondere unseren zwei Kindern verbringen, um ihre Bindung zu mir zu stärken. Die Entscheidung für eine Elternzeit in Teilzeit bereue ich ein wenig, da der Spagat zwischen Beruf und Familie mitunter schwierig zu gestalten war. Bei einer Vollzeit-Elternzeit wäre dieser Konflikt entfallen, sodass ich aus meiner persönlichen Erfahrung heraus dieses Modell bevorzugen würde.

 

vaeter.nrw: Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, um Vatersein und Beruf optimal zu vereinbaren – wofür würden Sie sich entscheiden?

Christian Schmitt:

  1. Freie Einteilung meiner Arbeitszeit
  2. Remote Arbeitsplatz (Möglichkeit eines ortsungebundenen Zugriffs auf das Firmennetzwerk sowie Firmenrechner und -programme)
  3. Steigerung der Akzeptanz für gleiche Priorisierung von Familie und Beruf in der Arbeitswelt und unserer Gesellschaft

 

vaeter.nrw: Wer Kinder hat weiß, dass eine funktionierende Familienorganisation ein gewisses Maß an Flexibilität erfordert. Welche Absprachen gibt es mit Team und Vorgesetzten und welche Maßnahmen nehmen Sie in Anspruch, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gestalten?

Christian Schmitt:
Bei Team und Vorgesetzten ist bekannt, dass ich meine Verantwortung als Vater sehr ernst nehme und bei Betreuungsengpässen bzw. Krankheiten oder Terminen meine Arbeit von zu Hause erledige. Es stellt kein Problem dar, wenn ich meine Arbeit am Abend oder ggf. auch freiwillig am Wochenende finalisiere. Meine Familie profitiert von der Möglichkeit einer gewissen Flexibilität, welche Osudio uns ermöglicht.

 

vaeter.nrw: In Deutschland ist aktive Vaterschaft im Trend. Osudio hat neben Deutschland Firmensitze in Belgien, Dänemark, den Niederlanden, Schweden und Spanien. Wie nehmen Sie das Thema bei Ihren europäischen Kollegen wahr?

Christian Schmitt:
Meine Kollegen in den anderen Standorten genießen bei einer offenen Kommunikation sicher ähnliche Vorzüge. Schließlich gehört dies zu einer Osudio-weiten familienfreundlichen Philosophie.

 

Das Interview mit Christian Schmitt können Sie auch direkt hier bei vaeter.nrw nachlesen.

Quelle Titelbild: pixabay

 


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